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BAUMSCHULE BRENNINGER

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Der Pflanzschnitt

Zur Förderung eines straffen Kronenaufbaues wählt man beim Kernobst drei Leittriebe und einen Mitteltrieb aus. Die sonst noch vorhandenen Triebe, vor allem der Konkurrenztrieb, werden entfernt oder waagerecht gebunden.
Beim Pflanzschnitt werden häufig Fehler gemacht. Meistens lassen die Garten - freunde zu viele Triebe stehen oder sie schneiden sie zu lang an. Häufig wird auch der Mitteltrieb zu hoch über den Leitästen eingekürzt. Die Folge ist eine spitze, hohe Krone, wodurch alle Arbeiten am Baum erschwert werden.
m allgemeinen gilt: Je kürzer die Leittriebe beim Pflanzschnitt zurückgenommen werden, desto stärker ist der Austrieb!

Beim Rückschnitt der Leittriebe muß darauf geachtet werden, daßdie Endknospen nach außen stehen. Man wird etwa die halbe Trieblänge abschneiden. Um später eine flache Krone zu erhalten, darf der Mitteltrieb höchstens 10 cm über die Seitentriebe hinausragen.

Der Schnitt nach dem ersten und zweiten Standjahr

Der Schnitt der Kronen nach dem ersten Standjahr richtet sich hauptsächlich nach dem erfolgten Austrieb. Bei schwachem Trieb wird stärker, bei starkem schwächer zurückgeschnitten.
Nachdem die Bäume im zweiten Standjahr nun ein größeres Wurzelsystem entwickelt haben, erfolgt der Austrieb auch dementsprechend stärker. Der Rückschnitt wird nach demselben System vorgenommen wie nach dem ersten Standjahr.
Man wird allerdings einige Triebe mehr entfernen müssen. In erster Linie diejenigen, die nach innnen wachsen und somit die Krone zu stark verdichten würden. Die Belichtung dieser Triebe ist so schlecht, daß sie keine oder nur wenig Fruchtknospen ansetzen.

Vorsicht:
Nur die Leitriebe die ersten 3 - 4 Jahre einkürzen, alle anderen Triebe waagerecht binden. Was zu dicht steht ganz entfernen. Weitere Informationen aus unserem Bücher - Angebot, z.B. " Obstbaumschnitt / blv - Verlag "